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Gleichstellungsbeauftragte in Bad Segeberg


Liebe Segebergerinnen und liebe Segeberger,

seit September 2021 bin ich die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Segeberg und ich freue mich sehr über die neue Herausforderung, die mit dieser Aufgabe verbunden ist. Ich bin neugierig auf die Besonderheiten dieser Stadt. Mein Anliegen ist, mit Ihnen gemeinsam diese Stadt für Frauen und Männer noch lebenswerter zu gestalten. Ich bin deshalb offen für neue Ideen und lade Sie ein, mir Ihre mitzuteilen.

In der Ausübung meiner Tätigkeit bin ich unabhängig. Es bedeutet, dass ich eigene Schwerpunkte in der Gleichstellungsarbeit setzen kann, wobei ich auf aktuelle Bedarfe reagieren, sie aufgreifen und umsetzen möchte.

Nach meiner Erfahrung gelingt die Umsetzung der Gleichstellung und Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern in der Kommune besonders, wenn über ein gleichstellungsrelevantes Thema sachlich und ergebnisoffen gesprochen wird. Diese Offenheit wünsche ich mir.

Ihre Inge Diekmann

Gleichstellungsaufgabe

Die Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten besteht darin, darauf hinzuwirken, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Kommune umgesetzt wird. Das Aufgabenspektrum reicht von der Beratung für Einwohnerinnen und Einwohner bis zum Einbringen von frauenspezifischen Belangen in die Kommunalpolitik sowie die fachliche Beratung für Politik und Verwaltung. Meine Aufgabe ist die Beseitigung von strukturellen Benachteiligungen von Frauen und Männern, so dass eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in allen Lebenslagen und -bereichen ermöglich wird.

Als Gleichstellungsbeauftragte organisiere ich, häufig in Kooperation mit anderen Organisationen, Veranstaltungen und Projekte mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten. Sie sollen auf gleichstellungsrelevante Themen aufmerksam machen und für die jeweilige Problematik sensibilisieren.

Gleichstellungspolitik

Die Umsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist eine Querschnittaufgabe, sie betrifft viele Lebensbereiche von Frauen und Männern. Es geht um die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege, um das gesellschaftliche und politische Ehrenamt, um bezahlbaren Wohnraum, um Stadtentwicklung (Barrierefreiheit) und Mobilität, um Integration von Migrantinnen und Migranten, um Menschen in prekären Lebenslagen, um mädchen- und jungenspezifische Jugendarbeit, um Kulturarbeit und um ein flächendeckendes Beratungssystem speziell für von Gewalt betroffenen Menschen.
In den politischen Ausschüssen wie Soziales, Bildung und Kultur, Bauen und Planen, Haushalt (Finanzen) werden über diese Themen gesprochen und in der Stadtvertretung beschlossen. Die Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter sind angehalten, bei politischen Entscheidungen im Vorfeld zu überprüfen, welche Auswirkungen ihre Entscheidung auf Frauen und Männer haben könnte. Die Berücksichtigung und Überprüfung der Gleichstellungsrelevanz eines Themas ist hier besonders wichtig, nur so lässt sich der gesetzliche Auftrag der Gleichberechtigung umsetzen. Als Gleichstellungsbeauftragte unterstützte ich diesen Prozess.

Gleichstellungsziel

Die gesetzliche Grundlage für die Gleichstellungspolitik bildet der Artikel 3 Abs. 2 unseres Grundgesetzes.

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

Rechtliche Grundlagen sind:

  •  Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 3 Abs. 2
  •  Gemeindeordnung des Landes Schleswig-Holstein
  •  Gesetz zur Gleichstellung der Frauen im öffentlichen Dienst
  •  Hauptsatzung der Kommune

Die aktive Förderung von Frauen und Männer stellt damit ein Staatsziel da, dem auch die Kommunen verpflichtet sind. Folgerichtig ist die Herstellung der Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern auch in der Landes- und Kommunalverfassung in Schleswig-Holstein festgelegt. Die Aufgaben der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bad Segeberg werden in den Hauptsatzung der Stadt konkretisiert.

Nachzulesen unter:
www.gleichstellung-sh.de
https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/G/gleichstellung/OeffentlicherDienst.html
https://www.bad-segeberg.de/Hauptsatzung

Kontakt

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Segeberg
Telefon: 04551 965652
Fax: 04551 965656
E-Mail oder Kontaktformular
Mobil:  0172 304 4564