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25.10.2010

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept weist Bad Segeberg den Weg

 

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (kurz: ISEK) liegt vor und gibt Empfehlungen für die Bad Segeberger Stadtentwicklung der kommenden 10 bis 15 Jahre.

 

ISEK – Was ist das?

Die Stadt Bad Segeberg hat in Zusammenarbeit mit GEWOS, einem Hamburger Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung, das sog. Integrierte Stadtentwicklungskonzept (kurz: ISEK) erstellt.

Hierbei handelt es sich um ein umfassendes Gutachten, das die gesamte Stadt mit all ihren für die BürgerInnen wichtigen Themen untersucht. Neben der Einzelhandels- und Innenstadtentwicklung befasst sich das ISEK zum Beispiel mit der Wohnsituation vor Ort, dem Bildungs- und Sozialbereich und den Kultur- und Freizeiteinrichtungen.


ISEK – Weshalb braucht die Stadt das?

Da sich in den letzten Jahren nicht nur in Bad Segeberg sondern in ganz Deutschland große Veränderungen in der Wirtschafts-, Gesellschafts- und Bevölkerungsentwicklung vollzogen haben, ist es notwendig, dass sich die Städte an diese veränderten Rahmenbedingungen anpassen.

Durch die Erstellung des ISEK soll die Stadtentwicklung Bad Segebergs zukunftsfähig und nachhaltig ausgerichtet werden. Das ISEK soll quasi einen „roten Faden“ für die Stadtentwicklung Bad Segebergs der nächsten 10 bis 15 Jahre bilden.


ISEK – Wie ging man vor?

In einer ersten Phase wurde die Stadt in allen relevanten Themenbereichen gründlich unter die Lupe genommen, so dass Stärken und Schwächen benannt werden konnten. Hierfür wurden viele Gespräche geführt, Daten ausgewertet und auch Befragungen durchgeführt.

Darauf aufbauend wurden Leitziele und Schwerpunktthemen formuliert, an denen sich die Stadtentwicklung zukünftig orientieren soll. In einer dritten Phase wurden schließlich konkrete Handlungsfelder und Maßnahmen benannt, mit denen die gesetzten Ziele erreicht werden sollen.

Ganz wichtig beim ISEK ist der große Stellenwert, den die Beteiligung von BürgerInnen und lokalen Einrichtungen einnimmt. Das Konzept wurde deshalb in enger Zusammenarbeit mit vielen lokalen Akteuren durchgeführt. Zudem fanden öffentliche Veranstaltungen statt, zu denen alle BürgerInnen eingeladen waren. 

Zeitgleich mit der Erstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes wurde für Bad Segeberg und Wahlstedt ein Wohnungsmarktkonzept (kurz: WMK) von der GEWOS erarbeitet. Die beiden großen Kommunen des Zweckverbandes Mittelzentrum Bad Segeberg – Wahlstedt haben sich zu dieser gemeinsamen Vorgehensweise entschlossen. Das WMK beleuchtet den Wohnungsmarkt beider Kommunen und gibt auch hier Handlungsempfehlungen für die Wohnungsmarktentwicklung der kommenden 10 bis 15 Jahre.

ISEK – Wo stehen wir?

Beide Konzepte mit ihren umfangreichen "Maßnahmenpaketen" wurde am 16. November 2010 von der Stadtvertretung der Stadt Bad Segeberg als zukunftsweisender Handlungsrahmen beschlossen. Im folgenden Jahr hat die Stadt Bad Segeberg einen bis heute aktiven "Beirat" gegründet, um die Umsetzung einzelner Maßnahmen auf den Weg zu bringen und so den mit der Konzepterstellung begonnenen Prozess der integrierten Stadtentwicklung in Bad Segeberg fortzusetzen.

WMK

ISEK

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