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Stadt Bad Segeberg
Lübecker Straße 9
23795 Bad Segeberg
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Öffnungszeiten

Mo - Fr: 08:00 - 12:00 Uhr
Do: 14:00 - 18:00 Uhr

und täglich nach Vereinbarung

Ausstellungen

Seit dem das Museum im Jahre 2012 in die Trägerschaft der Volkshochschule übergeben worden ist, wird sukzessive eine neue Dauerausstellung aufgebaut: In den vorderen fünf Räumen wird die 470-jährige Geschichte des Hauses, seine spannende Baugeschichte und die architektonischen Besonderheiten in den Fokus genommen. Im erhalten gebliebenen Gebäude wird eine fast 500-jährige Entwicklungsgeschichte bürgerlicher Wohnkultur wieder sichtbar. Daneben kommen auch die einstigen Bewohner des Bürgerhauses – Familien, Gesinde und Berufe – zur Sprache.


In den beiden hinteren Räumen soll erstmals eine Ausstellung zur 800-jährigen Stadtgeschichte Segebergs entstehen.

Die Diele

Seit der Errichtung des Bürgerhauses im Jahre 1541 diente eine zentrale Diele als Wohn-, Schlaf- und Speiseraum, in dem zugleich etliche Nutztiere gehalten wurden. Von diesem größten Raum gehen bis heute sämtliche Zimmer und Kammern ab, die im Laufe der Jahrhunderte im Bürgerhaus ein- und angebaut wurden. Am Fachwerkgerüst und den Ausfachungen in der Diele sind etliche Bauspuren erkennbar, die auf das tatsächliche Alter des Bürgerhauses aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts hinweisen.
Heute trifft der Besucher hier nicht nur auf den ersten Ausstellungsraum mit Erläuterungen zur Entstehungszeit des Bürgerhauses. Ebenso befindet sich hier der Museumsshop mit Informationen zur Ausstellung, mit Literatur, Postkarten und mit Hinweisen auf weitere Attraktionen der Stadt Bad Segeberg.


Seit der Errichtung des Bürgerhauses im Jahre 1541 diente eine zentrale Diele als Wohn-, Schlaf- und Speiseraum, in dem zugleich etliche Nutztiere gehalten wurden. Von diesem größten Raum gehen bis heute sämtliche Zimmer und Kammern ab, die im Laufe der Jahrhunderte im Bürgerhaus ein- und angebaut wurden. Am Fachwerkgerüst und den Ausfachungen in der Diele sind etliche Bauspuren erkennbar, die auf das tatsächliche Alter des Bürgerhauses aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts hinweisen.

Heute trifft der Besucher hier nicht nur auf den ersten Ausstellungsraum mit Erläuterungen zur Entstehungszeit des Bürgerhauses. Ebenso befindet sich hier der Museumsshop mit Informationen zur Ausstellung, mit Literatur, Postkarten und mit Hinweisen auf weitere Attraktionen der Stadt Bad Segeberg.

Rathaushirsch


Am Ende der Großdiele lädt das riesige Geweih des „Segeberger Rathaushirsches" zum Besuch der stadtgeschichtlichen Ausstellung in den hinteren Museumsräumen ein: Dieses weltweit zehntgrößte Geweih wurde 1886 im Großen Segeberger See gefunden und hing fast 100 Jahre im Rathaus über dem Platz von insgesamt 12 Segeberger Bürgermeistern. So „erzählt" bereits dieses Exponat Spannendes aus einer ereignisreichen Epoche der Segeberger Stadtgeschichte.

Von der Diele führen sechs Türen zu den weiteren Ausstellungsräumen.

Upkamer

Hinter der hochgelegenen Luke liegt die so genannte „Upkamer", eine Schlafkammer, die der neuzeitlichen Großfamilie ab 1584/88 als separate Schlafkammer diente. Eine solches Schlafgemach war in einem Bürgerhaus des 16. Jahrhunderts eine moderne Neuerung: Fortan mussten die Hausbewohner nicht mehr auf dem Boden der Diele schlafen und konnten dennoch das ganze Haus im Blick behalten: Nach außen hatte die Upkamer in jede Richtung Fenster und auch nach Innen, in die Diele, lag ein Fenster, die so genannte „Utlucht". Nachdem die Upkamer zuletzt als Abstellraum genutzt wurde und darüber in Vergessenheit geriet, ist diese erhalten gebliebene, seltene Besonderheit für Besucher erstmals zur Besichtigung freigegeben. Eine Rauminszenierung macht die Funktion der hochgelegenen Schlafkammer deutlich.

Alt-Stube / Konto

Die Stube gehört zu den ältesten Räumen des Bürgerhauses und hat sich aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts bis in unsere Tage erhalten. Das ca. 1,80 m niedrige Zimmer war vor der Aufstockung in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts sogar noch niedriger. Seit dem beginnenden 19. Jahrhundert war die Stube vermutlich der einzige rauchfrei beheizbare Raum im Haus. Sie diente vorrangig als „Geschäftsraum" des Handwerkerhauses und wurde erst in zweiter Hinsicht als „gute Stube" für besondere Anlässe genutzt. Eine sparsame Inszenierung mit signifikanten Ausstellungsstücken deutet darauf hin.

Alt-Küche

Ebenso wie die Stube lag auch die heute noch sehr niedrige Decke der Küche ursprünglich weitere 30 cm tiefer. In diesem ältesten Raum des Hauses zeugen erhalten gebliebene Bauspuren, Holzverbindungen und Materialien noch von der Zeit, in der das Bürgerhaus nach dem Stadtbrand von 1534 erbaut wurde. Der teilweise rekonstruierte Schwibbogen-Ofen verfügte über keinen Schornstein bzw. Abzug und war nach oben hin geschlossen, so dass das die Räume des bürgerlichen (!) „Rauchhauses" beständig verräuchert waren. Kaminzüge und Schornsteine erhielt das Bürgerhaus erst im frühen 19. Jahrhundert.
Alltagsspeisen und Festtagsbräuche, Essgewohnheiten und zeittypische Nahrungsmittel der Frühen Neuzeit werden hier aufgezeigt.

Ehemalige Westwohnung von 1814

Mit zunehmendem Alter wurden in das Bürgerhaus zwei weitere Wohnungen eingebaut: Ab 1814 führte eine Treppe in eine Altenteiler- oder Einliegerwohnung im ersten Stock, während von der Großdiele zusätzlich eine Wohnung mit Zimmern und Küche durch eine eingezogene Längswand abgetrennt wurde. Die drei Räume dieser zweiten Wohnung sind durch eine Inszenierung mit künstlichen Wänden nach Original-Plänen und einer Ausstattung durch Exponate des 19. Jahrhunderts wieder sichtbar gemacht.


Die Stube und ein Blick....in die Schlafkammer


Der 1814 angebaute Südbereich diente im Erdgeschoss mehreren Generationen als Werkstatt; eine Schneiderei, eine Glaserei, eine Drechslermeister, ein Schuster und zuletzt eine Schlachterei befanden sich hierin.
Mit der völlig neuen Dauerausstellung „800 Jahre Stadtgeschichte Segeberg – Von der mittelalterlichen Burgsiedlung zum modernen Kurort“ präsentiert das Museum in diesen Räumen seit der Museumssaison 2014 die Grundzüge der Stadtentwicklung in einer übersichtlich strukturierten Dauerausstellung. Der nun fertige erste Teil verfolgt die Entstehung der Kalkberg-Stadt aus einer ärmlichen Hüttenansammlung bis zur frühneuzeitlichen Handwerkersiedlung während des 30-jährigen Krieges. Mittels Original-Exponaten, Modellen, Ansichten und kurzen Texten entsteht in einem Rundgang durch die ersten fünf Jahrhunderte ein eindrückliches Bild von der frühen Stadt Segeberg. Im Zentrum dabei steht immer das große Stadtmodell „Segeberg Ende des 16. Jahrhunderts“, das seit dem Frühjahr 2014 als Bezugspunkt der umliegenden Ausstellung dient. Erstmals wird die frühe Stadt, der ursprüngliche Kalkberg und die riesige Siegesburg darauf nach Jahrhunderten als Einheit in einem Modell wieder sichtbar.


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